Nach der Donau ist der Mieresch (Mures) mit rund 800 km der zweitgrößte Fluss Rumäniens. Er entspringt in den Ostkarpaten und mündet in die Theiss. Auf den rund 600 Kilometern zwischen Toplita und Arad
befinden sich nur fünf von Menschenhand errichtete Hindernisse. Er durchbricht die Ostkarpaten in einer wilden Schlucht zwischen Toplita und Deda, wo das Gelände 200 m an Höhe verliert. In diesem Abschnitt Schwierigkeitsgrad bis WW II.
Unterhalb Deda wird der Fluß ruhiger und ist bestens geeignet für eine längere Urlaubsfahrt. Nur unter der Ariesmündung ändert sich noch einmal sein Charakter (2 km WW II).
Aber auch andere Flüsse in Transsilvanien laden mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu Kanutouren ein. So der Aries und Tarnava Mare (Große Kokel), beides Zuflüsse des Mieresch.
Der einzige Fluss, der die Karpaten völlig durchbricht, der Alt (Olt), ist in seinem Unterlauf durch Kraftwerke verbaut. Die früheren Wildwasserstrecken im Karpatendurchbruch sind damit grösstenteils verschwunden. Der Oberlauf ist jedoch noch weitgehend natürlich.
Tourentipp:
Eine ausgezeichnete Möglichkeit zu Wildwasserfahrten in herrlicher Landschaft bietet der Abschnitt Bratca - Vadu Crisului auf dem Fluß Crisu Repede zwischen Oradea und Cluj.
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Kanu
Möglichkeiten
Von Wildwasserfahrten bis zu gemütlichen Floßfahrten ist auf den Flüssen Transsilvaniens alles möglich. Allerdings sind wegen der sehr unterschiedlichen Wasserstände nur das Kanuwandern und sog. Riverrafting die ganze Saison möglich.
Unterkünfte
Bei Kanufahrten bietet sich das Campen am Ufer an. Es finden sich aber auch überall kleine private Pensionen. Unterkünfte
Die handelsüblichen Straßenkarten sind für's Kanufahren bzw. Wasserwandern praktisch nutzlos. Der DKV Auslandsführer, Südosteuropa, ist der einzige uns bekannte Führer (20 Seiten Rumänien). Literatur