"Seid ihr verrückt ? Mit den Kindern nach Rumänien??!!"
So reagierte unser Umfeld einstimmig als es von unseren Reiseplänen erfuhr.
Mit diesem Bericht möchte ich das negative Bild von Rumänien (Straßenbanden, Korruption, Elend, halbverhungerte Kinder in Kinderheimen etc.) das noch immer in unseren Köpfen grassiert verändern.
Fazit ist: Rumänien ist anders, Rumänien ist nichts zum schnell durchflitzen und Attraktionen abhacken- für Rumänien muss man Zeit mitbringen und man muss sich darauf einlassen, dann passiert etwas Seltsames: Der Blickwinkel verändert sich und man sieht über die Armut hinweg die malerische Schönheit dieses Landes!
Wir haben riesiges Glück eine befreundete rumänische Familie zu haben die es uns ermöglichte ihren Alltag zehn Tage mitzuerleben. Diese Familie lebt in dem höchstgelegenen Bergdorf von ganz Rumänien, in Jina (das Bild mit der wunderschönen weißen Kirche ist von dort). Schon die Auffahrt zum Dorf ist unbeschreiblich schön, aber dieses Mal wollen wir noch höher hinauf - nämlich auf die Alm der Familie, Richtung Cindrel.